Schießerlaubnis für Kinder unter 12 Jahren

Kinder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 14 Jahre alt sind, müssen durch für die Kinder/Jugendarbeit ausgebildete Trainer beaufsichtigt werden und dürfen nur mit Luftdruck-, Federdruck- und CO2-Waffen schießen. Der Sorgeberechtigte muss schriftlich sein Einverständnis erklärt haben, oder beim Schießen anwesend sein.
Jugendliche ab 14 Jahren und die noch keine 18 Jahre alt sind, unterliegen ebenfalls den vorher genannten Bedingungen, können jedoch auch mit Kleinkaliber Schusswaffen trainieren.

Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren ist in jedem Fall eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Ordnungsbehörden auch dann erforderlich, wenn die Zustimmung der Erziehungsberechtigten bereits von ihnen erteilt worden ist. Der 1. Schützenmeister beantragt die Ausnahmegenehmigungen nur bei entsprechender Reife des Nachwuchsschützen und nur auf ausdrückliche Empfehlung der Jugendleitung, und leitet die unterschriebene Befürwortung des Antrags zur Erteilung der Ausnahmegenehmigungen an das zuständige Ordnungsamt weiter.

Die Ordnungsbehörden und Landratsämter in Nürnberg und Fürth folgen bei der Befürwortung einer Ausnahmegenehmigung auf ein Mindestalter von 10 Jahren einer Festlegung des Bayerischen Innnenministeriums, um gegebenenfalls Ausnahmegenehmigungen zum §36 WaffV zu erteilen. Somit gilt für Kinder, die noch nicht 10 Jahre alt sind, dass sie auch dann nicht an einer Schießausbildung teilnehmen dürfen, wenn die Eltern dies befürworten und ausdrücklich wünschen, da für sie von den oben genannten Landrats- und Ordnungsämtern keine Ausnahmegenehmigungen ausgestellt werden.

Wir bitten alle Erziehungsberechtigten, die die vorgeschriebene Altersgrenze jetzt noch nicht ganz erreicht haben, um Verständnis und Nachsicht. Es handelt sich hierbei keineswegs um Schikanen, sondern um fürsorgliches Verantwortungsbewußtsein der mit der Schießausbildung betrauten Personen, wenn diese auf Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen achten.


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